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Das Ziel und der Weg

Das Ziel stand eigentlich schon während des denkwürdigen Abends Ende August 2014 fest, der alle Klischees enthielt, die man gemeinhin mit „Dolce Vita“ und Italien verbindet - im positiven Sinne, versteht sich – Meeresrauschen, milde Temperaturen, Schloss Miramare, Pasta, Vino, Tango tanzende Paare (außer uns) und keine Touristen (außer uns) ließen uns keine andere Wahl: Trieste, di nuovo, naturalmente.

Ein wenig mehr Kopfzerbrechen bereitete es mir, zum vierten Mal einen Weg dorthin zu finden, der wieder weitgehend neu sein, nördlich des Alpenhauptkamms beginnen und in sechs Tagen zu bewältigen sein sollte. Als Ergebnis meiner Überlegungen kam eine Route heraus, die sich, grob gesagt in einem Bogen zuerst in südwestlicher, dann in südöstlicher Richtung auf unser Ziel hin bewegen sollte: von Fusch bei Zell am See über die Hohen Tauern ins Drautal, danach über die Ausläufer der Lienzer Dolomiten ins oberste Lesachtal und über die Karnischen Alpen zur Piave, weiters längs des Karnischen Kamms und über die Julischen Alpen ins Socatal und zum Schluss durch den Ternowaner Wald und die Küstenberge nach Triest.


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