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Sechs auf einen Streich

01.10.2015

Teilnehmer: Hofmann Joachim und Leupolz Manfred

Logistik: Kärcher Fritz und Kare

Eine reizvolle Idee 6 Gipfel mit Tiernamen zu einer Tour zu kombinieren. Stammtvon Sandra Zistl und ist im November 2013 im Bergsteiger publiziert worden. Wer alle 6 Gipfel mitnehmen möchte, kann nach Westen weg los einen Abstecher zum Hirschenkopf machen.“ So weit so gut. Aber alle Versuche von Joachim und Manfred durch den dichten Latschenverhau auf den komplett mit Latschen bedeckten Gipfel zu kommen sind vergeblich. Zirka 40 Höhenmeter unter dem Ziel geben die Beiden auf. Wie Sandra das bewerkstelligt hat, wäre schon von Interesse – wenn sie denn überhaupt oben war. Nach dieser Enttäuschung soll aber der Rest der Tour besser verlaufen. Zunächst steht mit der 2223m hohen Rappenspitze der höchste Gipfel der Runde an. Abgesehen von der körperlichen Anstrengung problemlos.  Eine tolle Sicht auf das Karwendel und darüber hinaus bietet sich den Wanderern. Es ist zwar sonnig und wolkenloser Himmel, aber der kalte Wind erfordert warme Kleidung und Windjacke. Weiter geht es nach dem Abstieg vom Gipfel weg los einen Steilhang hinunter auf einen Steig, der das Kar unterhalb der Rappenspitze quert. Somit ist bald das Kaserjoch erreicht. Abweichend von der Originaltour steigen Joachim und Manfred auf den 2198m hohen Kaserjochgipfel und bleiben bis zu einem etwas niedrigeren Nebengipfel immer auf der Gratschneide. Dann geht es steil hinunter zu einer Senke und im Gegenanstieg hinauf zur 2098m hohen Gamskarspitze. Über einen tiefen Geländeeinschnitt wird gleich der gegenüberliegende Hahnkamp, 2085m bestiegen. Halbzeit. Eine kurze Rast darf es sein, dann geht es hinüber kurz unterhalb der Gamskarspitze auf einen Höhensteig. Dieser führt zum  2148m hohen Ochsenkopf. Und weil es gerade so gut läuft: Das 2102 m hohe Stanserjoch wird noch angehängt. Toller Blick ins Inntal und hinüber zum Achensee. Jetzt sind allerdings noch 400 Höhenmeter zum Weißenbachsattel abzusteigen. Das geht ja noch. Und anschließend 300 Höhenmeter hinauf zum 1989m hohen Bärenkopf. Der härteste Abschnitt der Tour. Mittlerweile liegen 2000 Höhenmeter und viel Wegstrecke hinter Joachim und Manfred. Und wer mitgezählt hat: Es sind sieben Gipfel bestiegen worden (eigentlich 7 ½). An diesem Ort mit dem besten Blick auf den Achensee ließe es sich noch lange verweilen. Aber es soll noch bis 17.00 Uhr die Zwölferkopfbahn erreicht werden um wenigstens die letzten 500 Höhenmeter knie schonend zu absolvieren. Das klappt punktgenau. Vom Fritz und Kare bereits erwartet endet eine zwar anstrengende, aber dennoch tolle Bergwanderung im herzoglichen Brauhaus Tegernsee. Hat Spaß gemacht.

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Berg Heil

Hofmann Joachim