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Wasserfallkarspitze 2557m

02.10.2015

Teilnehmer: Hofmann Joachim

Obiger Gipfel ist im Bergsteiger in die Reihe Wildcard eingeordnet. Heißt phasenweiseweg los, leichte Kletterei und viele Höhenmeter, was schinden bedeutet. Jedenfalls wird dem Bergsteiger nichts geschenkt. Die ersten 800 Höhenmeter auf einem Pfad durch den riesigen Latschengürtel sind gut wanderbar. Dann beginnt durch das Großkar die weglose Plackerei über eine steile Schuttreiße und einen Felsriegel hinauf zum Rücken eines Nebengipfel. Joachim weiß, dass ein Band mit Schwierigkeit I den Felsriegel knackt. Weil er aber zu früh in die Felsen einsteigt, sind IIIer Stellen zu klettern. Der weitere steile Anstieg durch Fels und Geröll schlaucht dann schon sehr. Wird beim Queren des Schotterfeldes unterhalb der Gipfelfelsen wieder besser. Und der weitere Aufstieg im Ier Fels ist dann nahezu mühelos. 4Std 7min nach dem Aufbruch steht Joachim auf der Wasserfallkarspitze. Ob sein Juchezer gehört wird, ist zweifelhaft. Zu selten wird der Berg bestiegen. Und Hermann von Barth hat 1869 auch erst die benachbarte Klimmspitze bestiegen, bevor er den höheren Nachbarn in Angriff nahm. Die Aussicht ist fabelhaft und vor allem der formschöne Hochvogel präsentiert sich von seiner Schokoladenseite. All zulange verweilt Joachim nicht am Gipfel und in 2 Std 24min steigt er die 1600 Höhenmeter nach Klimm ab. Und die gute Halbe Ettaler Dunkel in Ohlstadt sei ihm jetzt gegönnt.

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Berg Heil