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Ausgangspunkt für diese Skitour ist Campill am Ende eines westlichen Seitentals des Gadertales. Am ersten Tag bestiegen wir den Sobutsch 2454m. Kurz vor dem Gipfel ist die Einfahrt in die herrlichen Westhänge gut einzusehen. Vom Gipfel kurze Abfahrt nach Süden und dann westlich wie erwähnt hinunter nach St. Magdalena. Der Schnee war bestens, Wetter und Landschaft ebenso. Zuletzt folgten teilweise rasante Forstwege und ein Stück Skipiste. Die Skier waren nur über die Straße zu unserer Unterkunft zu tragen, so wünschen wir uns einen Skitourentag.
Am zweiten Tag stiegen wir über die Broglesalm auf den Innerraschötz 2308m und kamen somit ins Grödnertal. Auch hier wieder eine herrliche Südabfahrt bei strahlendem Sonnenschein. Auf einer gewagten Waldschneise geht es hinab bis man auf den Zubringer zur Mittelstation der Seceda-Seilbahn gelangt. So direkt mit dem Pistentrubel konfrontiert freuen wir uns schon wieder auf den nächsten Tourentag. Vorher geht es aber noch in Richtung Col Raiser bis zur Sangonhütte um dann nochmals ca. 15 Minuuten zu unserem Tagesziel, der Juac-Hütte 1905m aufzusteigen. Hier waren wir die einzigen Übernachtungsgäste, und das auf diesem Aussichtsbalkon kurz unterhalb der Alten Regensburger Hütte.
Der dritte Tourentag führt uns zur Roascharte 2617m, wo wir überwältigt von der grandiosen Landschaft fast eine Stunde Pause einlegten. Unter uns brausten fünf Speedgeher vorbei die auch noch den Piz Duleda über eine Steilrinne hinaufeilten. Bei uns ging es etwas gemächlicher zu, die Einfahrt nordwärts war etwas ruppig um dann bei kluger Wahl in Pulver überzugehen. So muss es sein!
Am frühen Nachmittag schloss sich unsere Runde auf der Veranda unseres Gasthauses Lüch de Vant, und das bei erdingerfreier Getränkeauswahl. Am folgenden Heimfahrtstag gab es noch einen Ausflug auf die Berge oberhalb der Peitlerwiesen, Zendleser Kofel 2422m und Munt dla Crusc 2300m.

Bewertung: gefällt mir
Reinhard Knill
Fotos Tom Rosenmeier