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Am Samstag brachen fünf HTG'ler (Rainer, Ilse, Norbert, Franz, Kathrin) zum Hohenzollernhaus nahe des Reschenpasses auf. Zwar wählten wir das größte Auto für unseren Ausflug, aber es stellte sich bald heraus, dass scheinbar die Karosserien größer werden, die Sitzflächen aber immer kleiner...Nach viel Stau und etlichen Reisen nach Jerusalem auf dem Rücksitz, stiegen wir bei bestem Wetter zur Hütte auf. Das relativ kleine und noch recht ursprünglich gemütlich anmutende Hohenzollernhaus bietet Hüttenambiente und Verpflegung in traditionellem Stil.

Am nächsten Tag machten sich vier (Rainer, Norbert, Franz, Kathrin) zum Glockturm auf, während Ilse die nähere Umgebung erwanderte und mit dem Zeichenstift ablichtete.

Der Weg zum Glockturm führte uns über den völlig schneebedeckten Gletscherrest in einen Sattel und so gelangten wir über die noch reichlich mit Schnee bedeckte Flanke des Glockturms zum Gipfel mit prächtiger Fernsicht und wolkenlosem Himmel. Die schwierigen Schneebedingungen zeigten sich in den drei unterschiedlichen Meinungen in unserer Gruppe beim Gebrauch der Steigeisen: von “keine Eisen”, “nur unten” und “nur oben” war alles vertreten.

201607 Hohenzollernhaus 3KH Route zum Glockturm

Aufstiegsroute Glockturm

 

Gipfel Glockturm

 

Beim Abstieg konnten wir dann noch in aller Ruhe die wunderbar erblühten Blumenwiesen bewundern.

 

Am Montag wanderte die gesamte Gruppe zur Nauderer Hennesiglspitze durch das wunderbar wildromantische Radurschltal. Auch hier hatten wir wieder einige (weiche) Schneefelder zu queren. Ein wegloser Abstecher zum Absatzkopf und ein (geplantes) Bad im eiskalten Wildfluss (zumindest eines Hochtouristen) gaben dem gelungen Tag noch einen schönen Abschluss.

 

Gipfel Nauderer Hennesiglspitze

 

201607 Hohenzollernhaus 51FH Blick zum Glockturm

Kathrin und Norbert mit Glockturm im Hintergrund

 

Die Nacht und der nächste Morgen sollten allerdings nicht ganz so beschaulich verlaufen. Gewitter mit Starkregen führten zu Überschwemmungen (inklusive der Talstation der Materialseilbahn), umgestürzten Bäumen und Murenabgängen. Wir konnten die Hütte und das Tal allerdings relativ problemlos verlassen und die Aufräumarbeiten waren bereits in vollem Gange.

Auf dem Heimweg kehrten wir zur Stärkung (und wegen der Reise nach Jerusalem) noch in einem Cafe in Murnau ein.

Alles in allem war es für uns ein sehr gelungener Ausflug. Fortsetzung folgt hoffentlich bald...

Kathrin Hochmuth

 

201607 Hohenzollernhaus 27FH