naturschutz.jpg

Viele von Euch kennen die Aktion Schutzwald des Deutschen Alpenvereins. Zwar hat der Bergwald eine ganz besondere Funktion und schützt die Talbevölkerung vor Steinschlag, Murenabgängen, Lawinen u.ä. Doch auch der Wald in unserer unmittelbaren Umgebung ist von großer Bedeutung. Er ist Lebensraum unzähliger Tier- und Pflanzenarten, er ist Trinkwasserspender und Sauerstoffproduzent. Und nicht zuletzt ist er ein unübertroffener Naherholungsraum für jeden von uns.

Tannen im Pflanzgarten

Nach unserer Eiben-Pflanz-Aktion, die im vergangenen Oktober großen Anklang gefunden hat, möchten wir weiter mithelfen, den Wald für zukünftige Generationen als Naturraum zu erhalten. Deshalb unterstützen wir die Bayerischen Staatsforsten im April wieder – diesmal beim Pflanzen von Tannen. Denn die Tanne ist bei der Umwandlung von sturm- und klimaanfälligen Reinbeständen hin zu stabilen und gemischten Wäldern eine Zukunftsbaumart, die in Zeiten des Klimawandels eine wichtige Rolle spielen wird.

Zum Ablauf: Wir treffen uns um 8 Uhr am DAV Kletterzentrum in Lappersdorf und fahren mit dem Sektionsbus gemeinsam nach Irlbrunn im Frauenforst, nördlich von Kelheim. Dort werden wir kräftig anpacken und junge Tannen pflanzen.

Nach unserem Arbeitseinsatz haben wir uns eine anständige Brotzeit verdient! Deshalb wartet in Irlbrunn schon das vorbereitete Essen auf uns und wir können gemütlich den Tag ausklingen lassen.

Termin: Samstag, 14.04.2018
Beginn: 8:00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz DAV-Kletterzentrum, Am Silbergarten 6
Dauer: 9:00 - 14:00 Uhr Tannen pflanzen, danach gemeinsames Essen in Irlbrunn (auch vegetarisch)
Kosten: 15 Euro für Bus und Essen
Anmeldung und Besprechung: naturschutzteam@alpenverein-regensburg.de
Ausrüstung: feste Schuhe, Gartenhandschuhe, Getränk und evtl. Brotzeit
Leitung: Forstbetrieb Kelheim, Bayerische Staatsforsten

 

Bild: Bayerische Staatsforsten

Schritt für Schritt für den Klimaschutz. Der Weg, der uns von lokalen Gefahren der Erderwärmung über stabile Pionierprojekte in eine sichere Zukunft Erneuerbarer Energien führt.

Das Umweltbildungsprojekt, das unter der Schirmherrschaft von Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Jürgen Huber steht, erzählt die Geschichte von den regionalen Anfängen der Energiewende und von Herausforderungen durch den Klimawandel vor Ort in Regensburg.

Der "Klimawanderer" ist eingeladen, sich entlang eines Rundweges an elf Stationen zu informieren. Er macht sich ein eigenes Bild von lokalen Notwendigkeiten der Klimaanpassung und kann sich davon überzeugen, dass die Technologien der Erneuerbaren Energien langfristig verlässlich funktionieren.

 

Am Freitag den 14.10.2016 ging es abends mit interessanten Vorträgen los, am Samstag gab es vier Foren zur Auswahl: Klimaschutz – Bedeutung und Umsetzung im Bergsport; Bergsport und Umwelt - Zugangsregelungen auf dem Prüfstand; Bergsteigerdörfer – Touristische Alternative in den Alpen; Die Bildungskonzeption des DAV – Bildung für und durch Bergsport in Sektionen und Bundesverband. Dazu gab es Impulsvorträge, anschließend wurden mögliche Lösungswege in der Gruppe erarbeitet.
 
Für den späten Abend hatten wir mit anderen Teilnehmern über den Tourismusverband Grassau eine Vollmond-Wanderung durch das Naturschutzgebiet Kendlmühlfilzen gebucht. Sehr beeindruckend, wie man in der Dunkelheit (nur Vollmond-Licht, ohne Taschenlampen!) alles verändert wahrnimmt: die entfernten Kuhglocken, die Nebelschwaden über dem Moor und die Rufe der Nachtvögel, die Gerüche...dazwischen gab es viele Informationen zum Moor. Am Schluss gab es noch etwas leckeres zu Essen.

Am Sonntag konnte man zwischen vier Exkursionen wählen: Bergsteigerdorf Ramsau; zum Geigelstein; Vogelwelt am Chiemsee und das Hochmoor. Wir wählten den Chiemsee. Bei schönstem Wetter erklärte uns der dortige Gebietsleiter seine tägliche Arbeit, zeigte uns bei einer kleinen Wanderung die Vogelwelt an der Mündung der Tiroler Ache (Naturschutzgebiet) - derzeit hatte es sich neben Kormoranen, Silberreihern und verschiedenen Enten auch ein rosa Flamingo gemütlich gemacht! Alles in allem ein sehr interessantes Wochenende mit gutem Austausch zwischen den Naturschutzreferenten und -teammitgliedern aus ganz Deutschland. Wir haben einige Ideen für Regensburg mitgenommen!Naturschutztagung 2ExkursionChiemsee

Beim Bergsporttreffen am 08.10.16 auf dem Gelände des Kletterzentrums Lappersdorf waren wir mit einem Stand "Naturschutzteam" vertreten. Wir haben über unsere Aktionen wie z. B. botanische Wanderungen berichtet. Außerdem gab es leckere selbstgemachte Müsliriegel mit Rezept als Anregung für eine gesunde, umweltfreundliche Bergjause. Viele gute Impulse bekamen wir durch die Gespräche mit interessierten Teilnehmern. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!Stand beim Bergsporttreffen

Unglaublich aber wahr: Bayerische Staatsregierung will sich nicht an eigene Naturschutzbestimmungen halten.

Riedbergerhorn_ZoneC_Copyright_DAV_4.jpg

Obwohl das Riedbergerhorn in der Schutzzone C des von der Bayerischen Staatsregierung 1972 beschlossenen Alpenplans liegt und Baumaßnahmen dort verboten sind, sucht die Bayerische Staatsregierung 2016 nach einem Weg massive Eingriffe, den Bau einer Seilbahntrasse und einer Skiabfahrt in diesem geschützten und sensiblen Bereich zu ermöglichen.

 

Ein neues gigantisches Kraftwerksprojekt mit massiven Eingriffen in die Stubaier Bergwelt ist geplant, unter anderem mit einem über 25 km langen unterirdischen Stollen quer durch das Hochgebirge und mit ungeheueren Wasserfassungen und Ableitungen in einen neu zu bauenden Stausee im hinteren Längental.

Die Tiroler Landesregierung hat im Juni 2016 die Genehmigung für dieses Großprojekt erteilt. Gegen diese Entscheidung haben der ÖAV, der DAV und der östereichische Umweltdachverband Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht in Wien eingereicht. Ebenfalls mit einer Klage im Verfahren beteiligt sind WWF Österreich, die Gemeinde Neustift i. Stubaital, die Bürgerinitiative Wilde Wasser und die Tiroler Landesumweltanwaltschaft.

Aktuelle Informationen des DAV

Der Alpenverein Regensburg spricht sich gemeinsam mit anderen Umweltverbänden in Regensburg dafür aus die Innenstadt und den Allengürtel der Stadt Regensburg für den Fahrradverkehr offen zu halten.

Pressemitteilung zum Fahrradfahren in Regensburg

Liebe Mitglieder,

 

das Naturschutzteam sucht eine/n Botaniker/in oder Biologe/in für eine oder auch mehrere botanische Führungen. Gerne kann auch ein Augenmerk auf die Tierwelt gelegt werden.

Wer Interesse und Spaß daran hat, anderen die Tier- und Pflanzenwelt näherzubringen, kann sich gerne per E-Mail unter naturschutzteam@alpenverein-regensburg.de melden.

 

Wir freuen uns auf Euch!

30 Jahre Aktion Schutzwald

Das Engagement des DAV für den Bergwald im Rahmen der Aktion Schutzwald feierte 2014 sein 30. Jubiläum.

Jedes Jahr plant der Deutsche Alpenverein in Kooperation mit den Bayerischen Staatsforsten und der Bayerischen Forstverwaltung mehrere Aktionen zur Aufforstung und zur Pflege der Schutzwälder.

Rund 100 freiwillige Helferinnen und Helfer beteiligen sich pro Jahr bei der alpinen Schutzwaldpflege, indem sie Bäume pflanzen, Zugangswege pflegen, Hochsitze bauen, Sturmflächen räumen und Jungwälder pflegen.

Interessierte Alpenvereinsmitglieder sind herzlich eingeladen, sich an der Aktion Schutzwald zu beteiligen. Interessierte Helferinnen und Helfer finden Information zur Aktion Schutzwald und den aktuellen Terminen auf der Homepage des DAV.

Ein kurzer Filmbeitrag informiert anschaulich aus der Praxis der letzten Jahre.

 

Zum Videoclip

Die Wanderausstellung des DAV "Alpen unter Druck. Erschließungsprojekte im Alpenraum" zeigt rund 150 Beispiele für Erschließungen in den Bereichen Tourismus und Energiewirtschaft, die in den vergangenen Jahren realisiert wurden oder aktuell in Planung sind.

Weitere Informationen auf der Homepage des DAV unter:

http://www.alpenverein.de/kultur/museum/sonderausstellung-online-alpen-unter-druck-erschliessungsprojekte-im-alpenraum_aid_10563.html

Tourenaktivitäten im winterlichen Gebirge, abseits der Skipisten, haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Gerade mit Schneeschuhen werden vermehrt sensible Bereiche, z. B. Lebensräume der Wildtiere, begangen. Der Reiz des Schneeschuhwanderns wird in großem Maße durch das Naturerlebnis geprägt.

Zum Schutz der Natur ist Rücksichtnahme unerlässlich. Das gilt besonders für die Waldgebiete im Gebirge aber auch für den Bayerwald. Hier sollten Schneeschuhwanderer die üblichen Skirouten einhalten und Forst- und Wanderwege nicht verlassen. Lese mehr dazu in unserem Infoblatt!

Naturverträgliches
Schneeschuhgehen

Zigarettenstummel wegwerfen ist ein Fehler!

Nicht nur der Zigarettenrauch ist giftig, in den Kippen sind zahlreiche giftige Substanzen zu finden:

Nikotin, Arsen, Blei, Chrom, Kupfer, Cadmium, Formaldehyd, Benzol, Nitrosamine, Teer ... Diese Gifte gelangen mit jeder weggeworfenen Kippe in die Umwelt. Zigarettenkippen sind der häufigste Müll. Lese mehr dazu im Infoblatt des DAV Sektion Regensburg!
 

Sport in der Natur - dafür ist der Deutsche Alpenverein bekannt. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass teilweise sensible Naturräume betreten und für Erholung und Spaß genutzt werden.

Aus diesem Grund widmet sich der Alpenverein auch der Naturschutzarbeit, um das zu erhalten und zu schützen, was seinen Mitgliedern wichtig ist. Dazu gehören neben der Aufklärungsarbeit über umweltverträgliches Verhalten in der Natur, zum Beispiel mittels Informationsmaterialien, auch kleinere und größere Mitmachaktionen zu verschiedenen Themen.

Zurzeit suchen wir noch weitere Unterstützer, die sich aktiv mit einbringen und die Naturschutzarbeit des DAV mitgestalten wollen. Motivierte Helfer sind immer willkommen! Genauso freuen wir uns aber auch über Unterstützer, die uns bei Bedarf bei Aktionen unterstützen.

Bei Interesse freuen wir uns über eine E-Mail unter: naturschutzteam@alpenverein-regensburg.de