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Öfelekopf 2449m

14.10.2019

 Teilnehmer: Hofmann Joachim, Decker Claudius, Göthner Jörg

 Es ist heuer schon das dritte Mal, dass Joachim und Claudius von Puitbach im Leutaschtal zum Söllerpass 2259m hinauf steigen. Diesmal begleitet Jörg die Beiden. Die letzten 300 Höhenmeter sind wie gewohnt ruppig und unkomfortabel zu steigen. Aber was soll`s. Es herrscht Kaiserwetter und damit beste Bedingungen für das heutige Vorhaben.

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Die formschöne Pyramide des Öfelekopf hat noch weitere Bergsteiger angelockt, die bereits zum Gipfel unterwegs sind. Nach einem Zwischenabstieg beginnt die Tour über einen grasigen Hang und zieht dann weiter über einen Gratgupf zu einem Turm. Dieser wird in seiner Flanke – Ier bis IIer Schwierigkeit – umgangen. An der nachfolgenden Scharte beginnt der eigentliche Aufstieg. Ein Bergsteiger kommt uns entgegen und hat eine Reihe von Steinmandl aufgestellt, um uns die Routenfindung zu erleichtern. Wir sind sehr dankbar dafür.

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Die steinernen Marker leisten gute Dienste und es geht im Zick Zack durchdas schrofige Gelände; unterbrochen von kurzen Kletterstellen. Die Schlüsselstelle, eine II+ wird erst nach einem kleiner Verhauer erkannt. Die 15 Meter Aufschwung zu klettern macht Spaß und bald erreichen die Drei nach einer Stufe den finalen Gipfelaufbau.

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Durch eine Rinne gelangt man auf den Grat, der nun flach zum alten Gipfelkreuz führt. Der Ausblick auf das Leutascher Platt ist grandios, zumal sich darüber die Gratlinie von der Meilerhütte zur Leutascher Dreitorspitze wie großes Kino repräsentiert. Joachim und Claudius blicken stolz auf die im September gemachte Grattour der Extraklasse.

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Nach einer halben Stunde steigt das Trio auf gleichem Weg wieder ab. Natürlich mit der gebotenen Vorsicht und sie gelangen sicher zurück zum Söllerpass. Jetzt müssen halt die 1200 Höhenmeter Abstieg noch absolviert werden. Eingekehrt wird diesmal beim Italiener in Ohlstadt. Joachim und Claudius haben Probleme mit ihrer Riesenpizza und benötigen die Hilfe des Jörg. Dazu gibt es das Ettaler Dunkelbier, süffig wie immer gemäß dem Slogan „dem Himmel so nah“. Restlos zufrieden geht es nach Hause. Solche Bergtage dürfen es ruhig noch mehr sein.

Berg Heil

 Joachim Hofmann