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Pilgerschrofen – Apostelgrat – Säuling 09.08.2020 Teilnehmer: Wirth Roland, Decker Claudius, Göthner Jörg, Hofmann Joachim und Regensburger Reinhold An einem Parkplatz nahe Pflach beginnt um 8.06 Uhr die anspruchsvolle Tour auf den Säuling. Schon um 9.41 Uhr ist das Säulinghaus erreicht und nach einem Franziskaner Weizen dunkel wandert der Trupp unterhalb des Apostelgrat zum Westausläufer des Pilgerschrofen. Die 130 Meter Höhenverlust müssen halt verschmerzt werden. Ein unmarkierter Pfad – phasenweise sehr luftig – führt hinauf zum 1769 m hohen Pilgerschrofen. Eine erste IIer Stelle ist kurz unter dem Gipfelkreuz zu passieren. Der Blick auf die sonnenbeschienene Landschaft ist traumhaft schön: Alpsee, Forggensee, Hopfensee, Alatsee, Füssen, die Königsschlösser und vieles andere mehr. Vorbei an einem zweiten Kreuz steigen die Kameraden zum Beginn des 12 Apostelgrat ab.

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Kletterfertigkeit gepaart mit Schwindelfreiheit sind nun gefragt. Die Felsköpfe sind rauf und runter zu klettern – dazwischen auch mal kurz Gehgelände. Bald ist die erste von drei Abseilstellen erreicht.

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Das Quintett meistert diese problemlos. Phillipus, Johannes, Bartholomäus und Andreas sind mit Namensschildchen an den Felsköpfen verewigt.

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Im Anstieg zum zwölften Apostel ist eine knifflige II+ Stelle zu meistern. Nach der letzten Abseilstelle bleibt noch der steile und anstrengende Aufstieg zur Säulingwiese. Im Gegensatz zum Zustieg eine harmlose Kuppe. Darüber lockt bereits der Säuling. Lediglich die zusätzlichen 150 Höhenmeter zum 2039 m hohen Ziel lassen die Bergsteiger noch zögern. Nur Roland verzichtet auf den Gipfel, während seine Kameraden sich über die erneut wunderschöne Aussicht freuen. Etwas hakelig ist der Abstieg zum Säulinghaus, wo bereits das gute Dunkelweizen wartet. Jetzt sind halt noch die 800 Höhenmeter ins Tal zu absolvieren – für Joachim wegen seiner Knieschmerzen kein Vergnügen. Umso mehr aber die Einkehr in einem Hotelgasthaus: Zum Essen gibt es Erdinger Weizen dunkel. Claudius fährt den Trupp sicher nach Hause. Joachim schmerzen seine Muskel etwas, was bei einer 10 Stundentour mit 1400 Höhenmeter rauf und runter auch nicht verwunderlich ist. Aber man gönnt sich ja sonst nichts. Berg Heil Hofmann Joachim