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Hochwanner 2744m

27.08.2015

Teilnehmer: Hofmann Joachim und Leupolz Manfred

Rieger Horst, Feuerer Hans und Steiner Erwin

Heute ist es also soweit. Joachim besteigt in Begleitung des Manfred den letzten Gipfel der Reihe „Seven Summits der nördlichen Kalkalpen“. Kreiert von Mark Zahel. Gestartet wird am Parkplatz P 4 Gaistal bei Leutasch-Kirchplatzl. Erwin und Hans gehen gemütlich hinauf zur verfallenen Rotmoosalm und weiter zur neuen Rotmoosalm am Schönberg. Währenddessen steigen Manfred, Joachim und Horst den Salzbach bergwärts. An einer Verzweigung trennt sich Horst von seinen Kameraden und marschiert zur Wettersteinhütte. Und von dort hinauf zu einem Panoramasteig unterhalb der mächtigen Wettersteinwände. Finale ist der 2234m hohe Predigtstein. Inzwischen nähern sich Manfred und Joachim dem Schönberg und der neuen Rotmoosalm. Eine halbe Bier darf es an diesem schönen Platz sein, bevor sich die Beiden ins anspruchsvolle Gelände begeben. Über einen Gamssteig gelangen sie auf ein Joch zu Füssen des Predigtstein und weiter hinüber zum benachbarten Mitterjöchl. Eine kurze Trinkpause auf einem Bankerl ist jetzt angebracht. Und dann geht es in direkter Linie nach oben nach der Devise steil, steiler, am steilsten. Anfangs noch ein Grasrücken und schlussendlich schottriges Schrofengelände bis zu einer Felsstufe. Durch eine Rinne klettern die Bergsteiger hinauf und wenden sich oben nach rechts. Bald ist das Hochwannerkar erreicht. Nun liegen die letzten Wegabschnitte vor den Beiden. Zunächst am rechten Rand des Kar hinauf zu einem Sattel und dann folgt der finale  Schlussanstieg. Wegen des vielen Geröll im Steilgelände ist es recht mühsam. Ab und zu helfen Trittspuren die richtige Linie zu finden. Es sind – wie bei den vorangegangenen 6 Bergen – die üblichen alpinen Schikanen zu bewältigen bis die Bergsteiger als Lohn ihrer Mühen am Gipfelkreuz des Hochwanner stehen. Eine atemberaubende Rundsicht zum Wetterstein, den Mieminger Bergen und in der Ferne bis zu den Zillertaler bzw. Stubaier Alpen bietet sich den Gipfelstürmern11061206

Nach ausgiebiger Pause geht es an den Abstieg. Teilweise kann im losen Schotter abgefahren werden. In Talnähe wird dann auch im Abstieg die Anstrengung spürbar, denn die 1500 Höhenmeter müssen eben auch talwärts absolviert werden. Einkehr hält die Gruppe in Mittenwald, wo es ganz zufällig das Weizen „Erdinger Dunkel“ gibt.

Man gönnt sich ja sonst nichts.

Berg Heil

Hofmann Joachim