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Coronabedingt machten wir uns – statt ursprünglich geplant zu sechst- nun zu viert auf den Weg in die Kitzbühler: Andreas, unser „Busfahrer“, Thomas, Karl und meine Wenigkeit.

Vom Parkplatz am Gasthof Wegscheid verlief unser Hüttenzustieg entlang eines Baches. In der ersten Dunkelheit erreichten wir die Neue Bamberger Hütte. Nach einiger Aufregung wegen eines vergessenen Handys incl. Impfnachweis und etlichen Telefonaten durften wir unser kleines aber feines 4-Bettzimmer beziehen. Nicht ohne Grund wurden wir vom Hüttenwirt im edlen „Kochdress“ empfangen – das Essen schmeckte mindestens ebenso edel.

Am Samstagmorgen starteten wir unseren ersten Tourentag bei etwas Wind, aber herrlichem Sonnenschein und Pulver. Zum Glück übernahm eine Gruppe vor uns die Spurarbeit auf den Schwebenkopf. Nach einer kleinen Abfahrt Richtung Salzachjoch gings weiter auf den Östlichen Salzachgeier, mit 2466 m der höchste Gipfel im Tourengebiet. Auf dem Rückweg nahmen Thomas und ich noch den Tristkopf mit. Insgesamt eine superschöne 3 – Gipfel - Reibn.

Den Sonntag begannen wir mit dem Anstieg zum Schafsiedel. Nach der Abfahrt zum Unteren Wildalmsee gings wieder rauf auf die Stanglhöhe und von dort übers Manzenkar zurück zum Parkplatz.

Thomas hatte noch nicht genug – wir setzten ihn auf der Heimfahrt bei einem Freund in Brannenburg ab. Die beiden wollten am nächsten Tag noch ins Winkelkar im Kaiser.

Gerne wieder,

Anette