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Wetter: Nieselregen, Regen, 10°C

Teilnehmer: 36 Personen

Organisation: Rosi und Heinz Gebhard

Mit einer gehörigen Verspätung fuhren wir von unserer neuen Einstiegstelle "Jahnstadion" ab nach Eining. Das Wetter war an diesem Tag bescheiden, aber das tat der Stimmung im Bus keinen Abbruch. Kurz vor 10 Uhr waren wir an der Eininger Fähre.

Vor uns lagen nun ca. 10 km sehr abwechslungsreiche Wanderstrecke. Ein kleines Stück wanderten wir an der Donau entlang

und dann ging es fast rechtwinklig weg vom Fluss hinein in eine beeindruckende Wacholderlandschaft.

Nach einer knappen halben Stunde folgte ein weiterer Szenenwechsel: Hopfenfelder soweit das Auge reicht. Wir realisierten, dass wir uns im größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt befanden, der Hallertau (Hochdeutsch: Holledau),

und Heinz erklärte uns viel über Anbau, Ernte usw.

Obwohl wir nun richtig Durst auf eine "Halbe" hatten, nützte uns das garnichts. Zum Glück hatten unsere beiden Führer ein abwechslungsreiches Programm. Vom Hopfen führten sie uns in ein bezauberndes Geotop, nämlich in die Sommerheide von Sandharlanden. Wir stellten uns vor wie es dort zur Blütezeit im August aussehen mag, und viele haben sich in Gedanken schon ein Ausrufezeichen im Kalender gemacht.

Von der Sommerheide gerieten wir dann in die Spargelfelder und Erdbeerplantagen.

Gegen 12:30 Uhr erreichten wir Bad Gögging und fanden auch schnell unseren "Alten Wirt".

Das Essen und der Service waren hervorragend, und keiner wollte so recht hinaus in den Regen. Aber es half alles nichts, wir hatten noch 6 km Wanderung vor uns.

Auf gepflegten Wegen, wie es sich für einen Kurort gehört, verließen wir Bad Gögging,

und dann ging es immer auf dem Damm an der Donau entlang Richtung Eining.

Zur Linken hatten wir einen schönen Blick auf die Polderlandschaft um Bad Gögging.

Der letzte Höhepunkt unserer Wanderung war das Römerkastell Abusina. Heinz und Dieter versetzten uns mit ihren geschichtlichen Berichten zurück ins erste Jahrhundert nach Christus.

Danach führte uns der Weg hinunter an die Donau, der rutschige Abstieg war die letzte Herausforderung der Tour,

denn schnell waren wir wieder an der Fährstelle von Eining, wo unser Bus schon auf uns wartete. Ein herzliches Dankeschön für diese wunderschöne Wanderung geht an Rosi und Heinz.