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Wetter: Nach Nebelauflösung sonnig, bis 25°C

Teilnehmer: 27 Gruppe Edelweiß, 14 Gruppe Enzian

Organisation: Inge und Werner Fessel

Pünktlich um 6 Uhr verließen wir Regensburg bei Sonnenschein, doch je mehr wir uns München näherten, schwand das schöne Wetter, bis Bad Kohlgrub sahen wir keine Berge. Erst kurz vor Unterammergau riss die Wolkendecke auf, und die Gruppe Edelweiß machte sich bei Kappel auf den Weg. Die Gruppe Enzian fuhr wieder zurück nach Bad Kohlgrub, natürlich auch wieder zurück in den Nebel. An der Talstation der Hörnlebahn mussten wir erst einmal ein Examen zur Liftbenutzung ablegen, aber zwischen Theorie und Praxis ist doch ein gewaltiger Unterschied, und das Liftpersonal kam ganz schön ins Schwitzen.

Anfangs fuhren wir durch den Nebel, aber auf halber Strecke leuchteten die ersten Sonnenstrahlen durch die Baumwipfel

Unser erstes Ziel war der "Zeitberg", 5 Minuten Gehzeit von der Bergstation. Der Blick auf Bad Kohlgrub und das Hinterland mit Peißenberg war uns verwehrt.

Unser nächstes Ziel war das Vordere Hörnle.

Elf Enzianer bewältigten den giftigen Anstieg, die Rast und die Aussicht waren der Lohn.

Das "Mittlere Hörnle" bewunderten wir nur beim Abstieg

 Wir wanderten zwischen den beiden ersten Hörnle weiter zur Hörnlealm und machten uns auf den Weg zum "Hinteren Hörnle".

Die Wolkendecke im Tal wollte sich immer noch nicht auflösen, und so blieb uns der Blick auf Murnau, Staffelsee und Murnauer Moos verborgen.

Dafür hatten wir das Gipfelkreuz des "Hinteren Hörnle" in greifbarer Nähe.

Oben angekommen, die ersten hatten sich schon zur Mittagsrast niedergelassen,

da staunten die Enzianer nicht schlecht, als die Gruppe Edelweiß den Gipfel stürmte.

(Das war Timing, da klopften sich die Tourenführer mal selbst auf die Schultern)

Die Edelweißer starteten morgens um 9:15 Uhr von Kappel bei Unterammergau.

Bis zum ersten Gatter war alles ganz einfach,

aber dann begann der steile, schweißtreibende Anstieg über die Almwiesen.

Dort wo beim Vorgehen die Kühe wiederkauten, suchten auch die Edelweißer den Schatten für eine kurze Verschnaufpause.

und konnten den Blick auf die Ammergauer Alpen genießen.

Nach einem kurzen Fototermin

ging's auch schon weiter

und kurz vor dem "Mittleren Hörnle" wollte kein Edelweißer den letzten steilen Anstieg fotografieren. Schließlich kamen sie bei der Hörnlealm an und hatten nur noch 30 Minuten bis zum "Hinteren Hörnle".

Gemeinsam mit den Enzianern genoss die Gruppe ihre Rucksackverpflegung. Gegen 13 Uhr starteten wir zum Nachmittagsprogramm.

Vom Hinteren Hörnle ging es steil hinab

und dann mäßig bergauf auf den Stierkopf zum Gruppenfoto.

Dann machten wir uns auf den Rückweg zur Hörnle Hütte.

Die Edelweißer hatten allerdings noch etwas zu erledigen. Kurz nach der Hörnlealm schwenkten sie rechts ab

um die Aussicht vom "Vorderen Hörnle" zu genießen.

Der Abstieg war dann ein "Klacks".

Die Schlusseinkehr in der Hörnle Hütte war allen willkommen.

Die Talfahrt mit dem Sessellift war ein gelungener Abschluss der Wanderung.