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Wetter: Angenehmes Wanderwetter, Temp:15-27°C

Teilnehmer: 40 Personen

Organisation: Inge und Werner Fessel

Nach knapp 2,5 Stunden Fahrt kamen wir in Weißenstadt/Schönlind, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung, an.

Von dort ging es ganz einfach immer der Blaupunktmarkierung folgend, zuerst flach und dann immer steiler werdend, hinauf zum Rudolfsstein.

Nach einer knappen Stunde kamen die ersten Felsen in Sicht.

Am Fuße des Rudolfsteins erfuhren wir, wie die Wollsackverwitterung entsteht, und dass auch der Rudolfstein einst eine Burg besessen hatte.

Die Besteigung ist etwas beschwerlich,

aber der Blick auf Weißenstadt im Norden

und dem Schneeberg im Süden

waren die Belohnung dafür. Runter mussten wir auch wieder, aber alle kamen gut unten an.

Auf schönem Waldweg ging es fast eben dahin zu den Kletterfelsen "Drei Brüder",

und dann mäßig steil hinunter zum Sattel zwischen Rudolfstein und Schneeberg.

Ab hier ging es schnurgerade, immer steiler werdend auf den Schneeberg hinauf. Zu allem Überfluss mussten wir die letzten 800m auf der Teerstraße (ein Überbleibsel aus der Zeit des kalten Krieges) bis zum Gipfel wandern.

Als erstes erstiegen wir natürlich das berühmte "Backöfele", die einzige Felsformation die von dem großen Granittrümmerfeld übrig geblieben ist, alles andere wurde in den 60er Jahren plattgemacht.

Obwohl der unter Denkmalschutz stehende Überwachungsturm das Panorama stört, ist die Sicht beeindruckend. Anschließend machten wir es uns am Fuße des Backöfele bequem und erfuhren von den Brennpunkten die der Gipfel erlebte.

Danach führte unser Weg bergab zum nächsten Highlight, dem "Nusshardt", und wie kann es anders sein, wenn man etwas sehen will, muss man eine Leiter hoch.

Zum nächsten Ziel Seehaus mussten wir etwas beschwerlich über Felsen klettern.

doch dort lockte die Mittagseinkehr und vor allem ein kühles Getränk.

Nach der Mittagspause

führte der Weg steil und steinig bergab

und dann wieder steil bergan zur "Platte".

Der Abstieg zum Silberhaus war dann ganz einfach. Damit endete der Besuch im Siebenstern-Gebirge, wie das Fichtelgebirge auch genannt wird, da dort in den Monaten Mai bis Juli der Siebenstern blüht.