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Wetter: Am Morgen strahlendblauer Himmel, mittags Gewitter

Teilnehmer: 54 Personen

Organisation: Inge und Werner Fessel

Der Wetterbericht behielt recht, morgens blauer Himmel und gegen Mittag Gewitter und Regen. Wir starteten in Herzogau, Ortsteil Oberherzogau an der Hütte des Waldvereins. Die Enzianer wählten den bequemen Weg unterhalb des Klammerfelsens nach Althütte. Die Edelweißer wanderten auf schönem Steig, vorbei an den Mauerresten des Sonnhofs, einer ehemaligen Höhensiedlung (1283-1850), hinauf zum Klammerfelsen.

Vom Gipfel mit Kreuz und Bank sieht man wenig, aber ein paar Schritte weiter, hat man vom neurenovierten Aussichtsturm, eine atemberaubende Sicht in den Böhmerwald (Cerchov) und dem vorderen Bayerischen Wald.

Am Fuß des Turmes war eine Trinkpause gerade recht,

aber dann ging es schon weiter auf sehr wurzeligem Felsensteig, gespickt mit kleinen Auf- und Abstiegen, am Kamm entlang.

Zwischendurch waren immer wieder schöne Ausblicke zum Cerchov, und fürs leibliche Wohl war auch gesorgt, die Schwarzbeersträucher luden zum Schnabulieren ein.

Nach ca. 2 Stunden vereinten sich die Wege beider Gruppen, und nach einer halben Stunde waren auch die Edelweißer in Althütte zur Mittagspause.

Die Wirtsleute waren bestens vorbereitet und selbst der Umzug beim Gewitter in die Wirtsstube war kein Problem. Nach einem sehr guten Mittagessen brachte uns Sergej mit dem Bus nach Gibacht.

Leider bekamen wir nun einige Regengüsse ab, aber die gute Laune konnten sie uns nicht nehmen. Unser erstes Ziel war der Pfennigfelsen (895m). Hinter einem kleinen Felsentürchen kann man Cents legen die dem Wanderer Glück bringen, Schönwetter wäre uns lieber gewesen und die Aussicht vom Pfennigfelsen auf Waldmünchen, Ulrichsgrüner Tal und Herzogau blieb nur ein Traum.

Auf altem Schmugglersteig erreichten wir den "Drei-Wappen-Felsen" auf der Grenzlinie zu Tschechien.

Die 3 Wappen (Bayern, Böhmen, Pfalz) erinnern an die Abmarkung der Grenzen im Jahr 1766 zwischen Bayern und Böhmen. Nun folgten wir der Kammlinie des Gibachts nach Süden zum Kreuzfelsen (938m),

der höchsten Erhebung des Gibachts und weiter zum Tannenriegel (910m) mit dem 3,5m hohen "Leuchtturm der Menschlichkeit", entworfen und errichtet von Ralph Wenzel, von dem auch das "Gläserne Kreuz" auf dem Reiseck (902m) stammt, unser nächstes Ziel.

Vom Reiseck hat man einen wunderschönen Blick auf Furth im Wald, Osser, Hoher Bogen, und Arber (links vom Hohen Bogen).

Vom Reiseck wanderten wir hinab zum Dachsriegel. Dort erwartete uns Sergej mit dem Bus und brachte uns zurück nach Althütte zu einem sagenhaften Kuchenbuffet.