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Wetter: 17°C-30°C, sonnig

Teilnehmer: 44 Personen

Organisation: Inge und Werner Fessel

Pünktlich um 06:00 Uhr starteten wir in Regensburg und erreichten ohne Stau nach 3 Stunden Fahrt Nußdorf am Inn. Nachdem die Gruppe Edelweiß (23 Personen) den Bus in Nußdorf verlassen hatten, chauffierte Sergej die Gruppe Enzian (21 Personen) durch die Gemeinde Samerberge über Törwang, Grainbach, am Hochries vorbei nach Duft.

Dort wurden wir von einer fröhlichen Eselherde begrüßt, und als alle Rucksäcke geschultert waren, machten wir uns auf den Weg zur Daffneralm (Karte: rot).

Der Weg führte uns durch das Anwesen der Duftbräu gemütlich durch den Wald und an einem "Einsiedler" vorbei, der noch im Schlafanzug in seine Hütte flüchtete.

Dann wurde der Weg etwas anspruchsvoller, und es ging stetig bergauf, aber mit einigen Trinkpausen meisterten alle den Weg.

Ein kleiner Abstieg sorgte für ein wenig Aufregung, aber alle kamen gut unten an.

Nach einem weiteren Anstieg erreichten wir den Waldrand, und die Daffneralm lag vor uns ausgebreitet, umrahmt von Kitzstein, Heuberg und Wasserwand.

Während die Enzianer auf der Deindlalm gut bewirtet wurden,

waren die Edelweißer noch stramm unterwegs. Sie starteten in Nußdorf (Karte: blau) und stiegen ca. 45 Minuten hinauf zur Einsiedelei Kirchwald.

Von dort würde man auf dem Wirtschaftsweg sehr einfach hinauf zur Daffneralm kommen, aber auf teilweise geteertem Weg ist das nicht edelweißwürdig, und es ging sehr steinig und steil weiter bis Mailach. Hier hatten wir erstmals unser Ziel vor Augen.

Weiter gings durch das Wassertal vorbei an der Kindlwand,

und wurden immer wieder mit sehr schönen Ausblicken belohnt.

Anspruchsvoll führte der Pfad weiter, so manch ausgesetzte Passage war zu überwinden, aber schließlich kam dann doch das Gipfelkreuz in Sicht und nach ca. 3 Stunden war der höchste Punkt unserer Wanderung erreicht.

Der steinige Abstieg zur Daffneralm fordete nochmals starke Konzentration,

und nach einem guten Mittagessen war alle Anstrengung vergessen.

Gegen 14:30 Uhr brachen beide Gruppen gemeinsam zum Abstieg nach Nußdorf auf.

Immer den Wirtschaftsweg vermeidend ging es auf unmarkierten Schleichwegen über Mailach hinunter nach Gritschen.

Dort folgten wir dem Kreuzweg zum Kirchwald,

und mit einem letzten Blick zurück auf die Wallfahrtskirche inmitten einer mit Herbstzeitlosen übersäten Wiese

stiegen wir hinab nach Nußdorf. Sergej hatte inzwischen einen schönen Picknickplatz ausfindig gemacht, und dort feierten wir Hildes runden Geburtstag. Sie lud uns ein zu Nudel- und Obstsalat, und der obligatorische Kuchen der Schlusseinkehr fehlte auch nicht. Ein herzliches Dankeschön an Hilde.

Wohlgesättigt machten wir uns auf die Heimfahrt.

(Fotos: Gerda Kraus, Werner und Inge Fessel)