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Das Ressort Naturschutz hat in Kooperation mit dem JDAV, im Namen des DAV eine Demo angemeldet, um für den Klimaschutz ein Zeichen zu setzen.
Es sind 24 einzelne parallele Demos, Menschenreihen entlang der Donau, mit gemeinsamen Hygienekonzept (je 2 Meter Abstand zwischen den Teilnehmenden) geplant. 38 Organisationen sind engagiert, an 24 Orten wird demonstriert.
Schreibt in Eure Gruppen, Euren Freunden, packt Eure Familienmitglieder ein und losgehts, denn „Wir lieben die Berge! - Für den Erhalt des Alpenraums“.

Wir dürfen #keingradweiter und nur zusammen sind wir #unteilbarfürsklima.

Wo? Eisstadion, Werftstraße/Parkplatz

Wann? Freitag, den 25.09.2020


Ablaufplan:
- 17:30 Uhr Eintreffen (Ort: Eisstadion)
Organisatorisches (Hygienekonzept, Abstände, Ablauf)
- 18.00 Uhr Beginn
- 19 Uhr Lückenschluss
- 19.30 Uhr Ende

Das nächste Treffen des NaturschutzteamsSippenauer Moor 1833
findet am 9. Juli 2020, von 18 - 20.30 Uhr,
im Auerbräu Biergarten,
Schwanddorfer Strasse 41, statt.
Bei Interesse bitte eine E-Mail an
naturschutzteam@alpenverein-regensburg.de senden.

Wir freuen uns auf Euch!

Viele Grüße
Marcia und Eva
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Leitung Naturschutzteam
Sektion Regensburg

Uhrzeit? 14:00 - 17:00

Abb. ÖAV, URL: https://www.alpenverein.at/portal/service/presse/2020/2020_04_01_gletscherbericht-2019.php

Der Gletscher-Messdienst des Östereichischen Alpenvereins (ÖAV) veröffentlicht, seit 129 Jahren jährlich die Zahlen, wie es um die österreichischen Gletscher bestellt ist. Leider, ist auch dieses Jahr der Trend der letzten Jahre wiederzuerkennen. Von den 92 untersuchten Gletschern sind 86 (=94 %) geschrumpft. Aber dies bedeutet nicht, dass es um die anderen 6 Gletschern bessergestellt wäre. Auch sie sind vom Klimawandel stark betroffen und im Rückzug.

Auf Grund der diesjährigen Situation, ist die Pressekonferenz mit den Leitern des österreichischen Alpenverein-Gletschermessdienstes Dr. Gerhard Karl Lieb und Dr. Andreas Kellerer-Pirklbauer (beide Institut für Geographie und Raumforschung, Universität Graz) und der österreichischen Alpenvereins-Vizepräsidentin Dr. Ingrid Hayek auf der Homepage des ÖAV abrufbar. Zudem sind interessante Grafiken einsehbar.

Wer sich auf wissenschaftliche Art und Weise informieren möchte, sollte sich die Zeit nehmen und der Homepage einen Besuch abstatten!

Brauchen wir Gletscher? Brauchen wir Picasso? Brauchen wir Mozart?

Link:  https://www.alpenverein.at/portal/service/presse/2020/2020_04_01_gletscherbericht-2019.php

Liebe Bergfreunde,

Naturschutz in Zeiten von Corona!

Es geht um ein Bauvorhaben im Tiroler Ötztal - unweit der Sektionshütte Zwieselstein - dass die freifließende Ache verbauen soll, um ein Kraftwerk samt Staubecken zu schaffen.

www.change.org/tumpen-habichen

Vor zwei Wochen begannen im Schatten der Corona-Krise im Tiroler Ötztal völlig unerwartet und ohne Anrainerinnen und Anrainer vorab zu informieren die Bauarbeiten für das seit Jahren umstrittene Kraftwerk Tumpen-Habichen. „Während es für Projektkritiker in Tirol nicht mehr möglich ist, die Gemeindegrenzen zu überqueren geschweige denn öffentliche Versammlungen abzuhalten, dürfen die Kraftwerksbetreiber weiterhin ungehindert mit dem Bau fortfahren - und das trotz offener Rechtsfragen, ungeklärter Beschwerden und ohne rechtskräftige Bewilligung", kritisiert Marieke Vogt von Wildwasser Erhalten Tirol (WET). Der gemeinnützige Verein richtet daher eine Petition an LH-Stvin. Ingrid Felipe und LH-Stv. Josef Geisler und fordert darin den sofortigen Stopp des Kraftwerkbaus. Unterstützt wird die Initiative von der lokalen Bürgerinitiative gegen Wasserstau Tumpen sowie von der Umweltschutzorganisation WWF Österreich.


Die Initiatoren der Online-Petition über change.org fordern von der Tiroler Landesregierung den Stopp der nicht genehmigten Baustelle sowie eine Absage der naturzerstörerischen Kraftwerkspläne an der Ötztaler Ache. „Wir fordern das Land Tirol auf, die Bauarbeiten mit sofortiger Wirkung zu stoppen und das Kraftwerk ein für alle Mal zu verhindern, um den einzigartigen Gewässerabschnitt als Natur- und Naherholungsraum, sowie zum Schutz der Anrainer zu erhalten!", so der Petitionstext.

Weitere Infos dazu findet ihr auch in der Presseaussendung unter:

https://www.wwf.at/de/petition-gestartet-stoppt-das-kraftwerk-tumpen-habichen/

Als drittes und westlichstes Naturschutzgebiet der Stadt Regensburg ist der Max-Schultze-Steig vielen Regensburgern bekannt. Schon die Geschichte um besagten Steig ist rührend.

So erwarb im Jahr 1906 Max Schultze, seines Zeichens Architekt, Fürstlich Thurn und Taxis’scher Oberbaurat und nicht zuletzt aktiver Naturschützer, elf Grundstücke für insgesamt 2534 Goldmark und schenkte 1912 das ca. 1 km lange und bis zu 300 m breite Gelände der Stadt mit der Auflage, „daß das fragliche Areal für alle Zeiten so bleiben soll, wie es jetzt ist, ein Stück unverfälschter Natur, daß es nie zu einer Parkanlage umgestaltet, sowie daß es nie verkauft oder bebaut werden dürfe!“.

Er wollte somit das Gelände vor dem Kalksteinabbau bewahren.

Nun wurde diese Auflage schon 1964 durch den Autobahnbrückenbau verletzt. Betrachtet man die Vegetation unter der Brücke, so wird deutlich, dass hier außer ein paar wenigen Sträuchern nicht mehr viele Pflanzen gedeihen können.

Der Bundesverkehrswegeplan 2030, der eine Engpassbeseitigung für die A3 zwischen Nittendorf und Rosenhof – einschließlich der Autobahnbrücke bei Sinzing über das Naturschutzgebiet – vorsieht, hat keinerlei Untersuchung auf Umwelt- und Naturverträglichkeit eingeplant. Da ohne einer umwelt- und naturverträglichen Untersuchung unklar ist, ob die Baumaßnahme an der Autobahnbrücke bei Sinzing negative Auswirkungen auf den Max-Schultze-Steig haben könnte, möchte die Petition, dass genau diese bisher ausstehende aber dringend notwendige Untersuchung durchgeführt wird.

Wir als Naturschutzteam des DAV Regensburg unterstützen das Vorhaben der Petition und würden uns freuen, wenn sich möglich viele Mitglieder anschließen!

Link:

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2020/_01/_24/Petition_106239.html

Wir als Regensburger DAV Naturschutzteam freuen uns über den Neuerwerb des Bund Naturschutzes, einer zuvor ackerbaulich genutzten Fläche, zum Naturschutzgebiet Hutberg bei Kallmünz. Die Fläche wird nach der Ernte 2020 zu einer artenreichen Wiese umfunktioniert werden, indem zuvor der Oberboden abgetragen wird.

Das Naturschutzgebiet Hutberg bei Kallmünz gehört bereits größtenteils dem Bund Naturschutz Bayern e.V.. Bei dem Gebiet handelt es sich um einen Jura-Trockenhang der im Auftrag des Bund Naturschutzes vom Schäfer beweidet wird Bei der Fläche die hinzukommt handelt es sich um 1,4 ha Land.

 

Quelle: Bund Naturschutz e.V. Stadt und Landkreis Regensburg

Quelle: Bund Naturschutz e.V. Stadt und Landkreis Regensburg

Die bayerische Staatsregierung hat am 11. Februar 2020 die erste Ausweisung eines Nationalen Naturmonuments in Bayern beschlossen und zwar die Weltenburger Enge. Die Verordnung ist am 01.03.2020 in Kraft getreten.

Die außergewöhnliche Natur und ihr Schutz waren schon König Ludwig I ein Anliegen, sodass dieser 1840 die Weltenburger Enge bereits zu einem Naturschutzgebiet auswies. Um die Artenvielfalt und die natürliche Dynamik weiterhin zu schützen, wurde durch die bayrische Staatsregierung die Ausweitung zum Nationalen Naturmonument angeregt. Doch was bedeutet dies? Auf der Homepage des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz findet sich folgende Definition:

„Die an internationale Vorbilder angelehnte Kategorie „Nationales Naturmonument“ ist erst seit dem Jahr 2010 in § 24 Abs. 4 Bundesnaturschutzgesetz verankert. Nationale Naturmonumente sind rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, die aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, kulturhistorischen oder landeskundlichen Gründen und wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit von herausragender Bedeutung sind.“

Bei der Weltenburger Enge handelt es sich um eine Fläche von 197 Hektar, die die Charaktereigenschaften von Seltenheit, Eigenart und besonderer Schönheit erfüllt. Innerhalb dieses Gebiets befinden sich auch das Kloster Weltenburg und die Befreiungshalle. Es soll neben einem neuen Umweltbegegnungs- und Naturerlebniszentrum, auch eine eigene Verwaltung - höhere Naturschutzbehörde- entstehen. Ein ehemaliges Landratsamtsgebäude wird voraussichtlich hierfür genutzt werden. Im Moment sind 5 Millionen Euro für die Umstellung des Naturschutzgebiets zum Nationalen Naturmonument eingeplant. Unterm Strich soll ein noch vielfältigerer Schutz des Gebiets bezweckt werden.

Und was bedeutet dies für den DAV bzw. das Klettern in dieser Region?

Die gute Nachricht ist, für die Kletterer ändert sich Nichts. Und der Dachverband des DAV äußerte sich dazu am 20.01.2020 wie folgt:

„Der Deutsche Alpenverein unterschützt das Anliegen des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz{...}. Dabei begrüßen wir ganz außerordentlich das Bekenntnis zum Fortbestand des Kletterns gemäß Status Quo in der Verordnung zum nationalen Naturmonument und sehen mit dem Fortbestand der Ausnahmegenehmigung zum Klettern im Rahmen der Kletterkonzeption „Unteres Altmühltal und Donaudurchbruch“ die Belange des Natur- und Artenschutzes durch das naturverträgliche Klettern im Gebiet ausreichend berücksichtigt.“

Als Naturschutzreferentinnen der Sektion Regensburg möchten wir auf dieses Vorhaben aufmerksam machen und stehen ihm positiv gegenüber. Die einzige Befürchtung aus unserer Sicht, ist ein anwachsender Tourismus und damit eine Beeinträchtigung der Natur durch ein „Mehr an Menschen“. Auf der anderen Seite wird vermutlich mit Schaffung der Außenstelle der höheren Naturschutzbehörde auch die Möglichkeit eines noch besseren, fachlich kompetenten Schutzes des Gebietes gewährleistet.

Gletscher Pitztalhttps://mein.aufstehn.at/petitions/nein-zur-gletscherverbauung-pitztal-otztal

Gerade in Zeiten von Klimawandel und Gletscherschwund gilt es, die Reste dieser Urlandschaft zu bewahren. Daher stellt der geplante Zusammenschluss der Gletscherskigebiete Pitztal - Ötztal einen massiven Eingriff in die hochalpine Natur dar. Für den Bau des Skigebiets müssen Teile des Gletschers verschüttet werden und Teile des Berges abgesprengt, abgetragen und mit Beton verbaut werden. Zudem sollen drei Seilbahnen, ein Tunnel, Restaurants und Bars entstehen.

Die Bürgerinitiative Feldring fordert von der Tiroler Landesregierung den sofortigen Stopp des Projekts und wird dabei unterstützt von WWF Österreich, dem Österreichischen Alpenverein und den Naturfreunden Österreich.

Auch wir, als Teil des Deutschen Alpenvereins, sehen uns in der Pflicht, die noch bestehenden Gletscher zu schützen und den Wahnsinn des Erschließens weiterer Skigebiete zu beenden.

150 000 von 200 000 Unterzeichnungen sind bereits erfolgt.

Auch deine Stimme zählt! Unterzeichne jetzt!

Das Projekt „Schigebietserweiterung und  -zusammenschluss Pitztal-Ötztal“ wurde im Mai 2016 erstmals eingereicht. Insbesondere aufgrund der notwendigen Ergänzung der unvollständigen Projektunterlagen durch die Betreiber startete im Mai 2019 die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)Im Falle einer Genehmigung soll im Herbst 2020 mit dem sechsjährigen Bau begonnen werden.

Ein Radentscheid - wofür?

Wie soll der wachsende Verkehr in Regensburg bewältigt werden? Unsere Vision ist es, Regensburg derart zu verändern, dass wir in Zukunft einen Großteil unserer Wege gerne mit dem Fahrrad zurücklegen wollen und können. Egal wie alt wir sind, egal ob wir mit unseren Kindern unterwegs sind, das Fahrradfahren in Kombination mit Fußverkehr und den öffentlichen Verkehrsmittel soll in Zukunft für die meisten, wenn nicht alle Regensburger*innen Verkehrsmittel der Wahl werden können – da es sowohl bequem und schnell, als auch sicher für alle ist.  

In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Radler*innen bereits spürbar erhöht. Ein Grund ist die Verfügbarkeit von Pedelecs, die die Nutzung von Fahrrädern für alle Altersgruppen trotz der teils hügeligen Topographie unserer Stadt attraktiv macht. Regensburg ist eine Stadt der kurzen Wege, das Kerngebiet erstreckt sich über einen Radius von rund vier Kilometern um den Dom, eine Strecke, die sich mit dem Fahrrad in ca. 20 Minuten zurücklegen lässt.

Je mehr Menschen aufs Fahrrad umsteigen, desto sicherer und fließender kann der Verkehr in unserer Stadt werden.  Radler*innen verbrauchen weniger Platz, mehr Menschen können also gleichzeitig auf der gleichen Fläche unterwegs sein, als das mit dem Auto möglich ist. Fahrradfahren ist umweltfreundlich.

Der Umstieg aufs Fahrrad hat also für unsere gesamte Stadtgesellschaft positive Auswirkungen, deshalb ist es an der Zeit unsere Prioritäten richtig zu setzen! Lasst uns Verwaltung und Politik gemeinsam zeigen, dass Regensburg zur heimlichen Radlhaupstadt werden möchte! Mit deiner Unterstützung des Radentscheids hilfst du uns die Zukunft Regensburgs umweltfreundlicher, stressfreier und gesünder zu gestalten. 

Für mehr Informationen und Unterstützung bitte einfach auf folgenden Link klicken:

https://radentscheid-regensburg.de/